Schaffhauser Postgeschichte 1411–1848

Nachrichtenübermittlung vor dem Hintergrund der grossen europäischen Konflikte

Schaffhausen? Ein bedeutendes europäisches Post-Scharnier!

 

 

Titelinformation

Hans Konrad Peyer

1. Auflage

, 2017

Gebunden

600 Seiten, 150 farbige und 55 sw Abbildungen

24 x 27.5 cm

ISBN 978-3-85881-551-4

Inhalt

Dieses Buch beleuchtet eine faszinierende Periode der mitteleuropäischen Geschichte anhand einer jahrhundertelang zentralen Institution: der Post. Begünstigt durch die Lage am Schnittpunkt von Heiligem Römischem Reich Deutscher Nation, Vorderösterreich und Alter Eidgenossenschaft entstand in der Stadt Schaffhausen ab dem 15. Jahrhundert eine wichtige Drehscheibe der Nachrichtenübermittlung. Von den frühen Botenlinien über die Kaiserliche Reichspost und die Vorderösterreichische Post bis zum Postunternehmen der Thurn und Taxis erstreckt sich die Geschichte des Postwesens, in deren Mittelpunkt oft der rücksichtslose Kampf um Routen, Macht und Geld steht.

Mit einer Fülle von Dokumenten – Verträge, Verlautbarungen und Briefwechsel – zeichnet das Buch ein lebhaftes Bild einer Zeit, in der das Postwesen höchst komplex war, aber trotz kriegerischer Wirren, Zoll- und Grenzstreitigkeiten schnell und zuverlässig funktionierte. In Verbindung mit den Biografien massgeblicher Persönlichkeiten und oft über Generationen im Postgeschäft wirkender Familien entfaltet sich vor dem Hintergrund der europäischen Geschichte die an Tragödien, Intrigen, Erfolgen und Misserfolgen reiche Schaffhauser Postgeschichte.

Autoren & Herausgeber

Hans Konrad Peyer

 (*1937, Schaffhausen), bis 2003 international tätiger Wirtschaftsanwalt. Hat als Vorsitzender der Peyerschen Legate in Schaffhausen mehrere Biografien seiner Vorfahren verfasst.