Chiara

Eine Reise ins Licht

Ein bewegendes Dokument: Die Künstlerin Elisabeth Zahnd Legnazzi begleitete das Leiden und Sterben ihrer Tochter Chiara als Mutter und als Fotografin.

 

 

Titelinformation

Fotografien von Elisabeth Zahnd Legnazzi. Mit Texten von Nadine Olonetzky und Thomas Macho

1. Auflage

, 2009

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

152 Seiten, 38 farbige und 22 sw Abbildungen

21 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-238-4

Inhalt

Chiara – Eine Reise ins Licht ist ein ergreifender und starker Fotoessay über Kranksein und Sterben, entstanden aus persönlichem Schmerz und tiefer emotionaler Betroffenheit. Die Berner Fotografin und Künstlerin Elisabeth Zahnd Legnazzi (*1957) dokumentierte das Sterben ihrer Tochter Chiara, die im Alter von sechs Jahren an den Folgen eines Gehirntumors starb. Dieses Buch zeichnet in ausdrucksstarken Porträts den mit erstaunlicher Würde getragenen Leidensweg des Kindes nach. Ein sensibler und mutiger Beitrag zu einem existenziell wichtigen Thema, das uns alle betrifft.

Mit einer Einführung der Fotopublizistin Nadine Olonetzky und einem Essay des österreichischen Soziologen und Autors Thomas Macho über Krankheit und Sterben und die künstlerische Darstellung von Leid.

Autoren & Herausgeber

Thomas Macho

 (*1952, Wien), Kulturwissenschaftler, Philosoph und Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin. Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Pädagogik. Habilitation im Fach Philosophie (Von den Metaphern des Todes. Eine Phänomenologie der Grenzerfahrung).

Nadine Olonetzky

 (*1962, Zürich), Kulturjournalistin und Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Schreibt u. a. für die NZZ am Sonntag, Kataloge und Bücher zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte. Mitglied von Kontrast (kontrast.ch) in Zürich.

Elisabeth Zahnd Legnazzi

Echo

«Es sind berührend unspektakuläre Bilder, und sie machen einen sprachlos. So nah einem die Bilder kommen, sie machen einen nie zum Voyeur, denn bei aller Nähe, die die Aufnahmen schaffen, wird jene Distanz gewahrt, die den Betrachter auf seine eigene Existenz zurückwirft.» Der Bund

 

«Es ist ein absolut ehrliches und wahrhaftiges Buch, erfüllt von unendlichem Zartgefühl und Takt und natürlich von unendlicher Liebe.» Angelika Maass, Der Landbote

 

«Bilder und Texte halten einen Mittelweg zwischen Sentimentalität und Distanz und ermöglichen so eine behutsame Annäherung an die Situation.» Gerhard Mack, NZZ am Sonntag

 

«Elisabeth Zahnd Legnazzi hat ein stilles Buch entwickelt, dessen Wirkung sich nicht durch schockierendes Bildmaterial entfaltet, sondern durch die Unmittelbarkeit des Blicks und die Unaufhaltsamkeit des Entschwindens. Eine wortlose, ergreifende Erzählung.» Silke Müller, Stern

 

«Jedes Bild, das die Mutter macht, spricht vom Leben dieses Kindes. Aber es ist die Aussicht auf den Tod, welche diese Fotos so schmerzhaft macht. Jedes Bild könnte das Letzte sein. Die Fotos versuchen, die Zeit anzuhalten. Denn dass die Zeit abläuft, ist unvorstellbar. Die Bilder sprechen von der stärksten Form der Liebe: die von der Mutter zu ihrem Kind. Sie sind Zwiesprache, Trost und Ermutigung.» Stefan Zucker, 3sat.online

 

«Dies ist ein schönes, einfühlsames und berührendes Buch.» Hans Durrer, www.buchkritik.at

 

«Elisabeth Zahn Legnazzi zeigt das Sterben ihrer Tochter nicht als Verlöschen, sondern als Übergang. Chiara – das heisst: die Klare, die Glänzende. Davon erzählen die Bilder: von Chiaras Reise ins Licht. Das ist sehr tröstlich.» Wilhelm Warning, Bayern 2

 

«It is a compelling photographic meditation on illness and death and how we cope with loss and grief. That said, it is also a contemplation of the life and intimacy; of love. Without false sentiment and sensation, this is a poignant examination of the human condition» Lisa Holden, Eyemazing