Alberto Giacometti – Material und Vision

Die Meisterwerke in Gips, Stein, Ton und Bronze

Gips, Plastilin, Stein, Holz: Giacomettis Umgang mit Werkstoffen neu beleuchtet.

Disponible aussi en français.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich. Mit Beiträgen von Philippe Büttner, Casimiro Di Crescenzo, Catherine Grenier, Tobias Haupt, Christian Klemm, Kerstin Mürer und Stefan Zweifel

1. Auflage

, 2016

Gebunden

240 Seiten, 224 farbige und 36 sw Abbildungen

22 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-525-5

Inhalt

Fünfzig Jahre nach dem Tod Alberto Giacomettis (1901–1966) wirft dieses Buch neues Licht auf grundlegende Aspekte des Schaffens und die Arbeitsprozesse des weltbekannten Schweizers. Ausgangspunkt sind 75 kostbare Originalgipse aus dem Nachlass des Künstlers, die 2006 als Schenkung von Bruno und Odette Giacometti an die Alberto Giacometti-Stiftung im Kunsthaus Zürich gelangten, wissenschaftlich untersucht und sorgfältig restauriert wurden.

Gips als Arbeitsmaterial hatte für Giacometti grosse Bedeutung: Er erlaubte ihm, seine Objekte auf vielfältige Weise zu bemalen oder zu bearbeiten. Nicht wenige seiner Skulpturen existieren nur in einer Gipsversion. Anhand zahlreicher Meisterwerke aus allen Schaffensphasen stellt die neue Monografie den künstlerischen Umgang Giacomettis mit der Materialität seiner Werkstoffe in den Mittelpunkt und macht den schöpferischen Prozess eines Jahrhundertkünstlers erfahrbar. Die kostbaren und fragilen Gipse stehen dabei im Fokus. Einbezogen werden aber auch zahlreiche Skulpturen in anderen Materialien wie Plastilin, Stein, Ton, Holz und Bronze.

Das Buch erscheint zur Ausstellung «Alberto Giacometti – Material und Vision» im Kunsthaus Zürich (28. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017).

 

English edition

Edition française

Autoren & Herausgeber

Philippe Büttner

 (*1961, Basel), Kunsthistoriker und Sammlungskonservator am Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Basel. Ab 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter, 2003–2011 Kurator der Fondation Beyeler in Riehen.

Casimiro Di Crescenzo

 ist Kunsthistoriker und Giacometti-Experte.

Catherine Grenier

 ist Direktorin der Fondation Alberto et Annette Giacometti, Paris.

Tobias Haupt

 ist Restaurator am Kunsthaus Zürich.

Christian Klemm

 (*1946, Rheinfelden), Geschäftsführer der Alberto Giacometti Stiftung. Studium der Kunstgeschichte in Basel und Berlin. 1979–1980 an der Kunsthalle Baden-Baden und von 1980–1981 am Kunstmuseum Düsseldorf tätig. 1982–2011 Sammlungskonservator des Kunsthaus Zürich, ab 1995 auch dessen Vizedirektor.

Kerstin Mürer

 ist Restauratorin am Kunsthaus Zürich.

Stefan Zweifel

 (*1967, Zürich), Philosoph, Autor und freier Kurator. 2007–2014 Mitglied des «Literaturclub» des Schweizer Fernsehens SRF.