Günther Wizemann

Der schwarze Garten

Spiegelung und Selbsterkenntnis: der eindrucksvolle Werkzyklus des Künstlers Günther Wizemann

 

 

Titelinformation

Mit Beiträgen von Giorgia von Albertini und Florian Vetsch

1. Auflage

, 2017

Texte Deutsch und Englisch

Gebunden

158 Seiten, 75 farbige und 1 sw Abbildungen

20 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-550-7

Inhalt

Günther Wizemann, 1953 in Graz geboren, lebt seit 1960 in der Schweiz. Nach der Ausbildung an der damaligen Kunstgewerbeschule der Stadt Zürich in den 1970er-Jahren erarbeitete er als Maler und Konzeptkünstler ein aussergewöhnliches Werk. Durch das Studium der russischen Moderne stellte sich ihm die Frage, was nach Malewitsch und Rodtschenko noch gemalt werden könne. Mario Merz’ Neonarbeit Che fare? von 1968–1973 oder Barnett Newmans Frage «What to paint?» wurde auch für den Werkzyklus «Der schwarze Garten» (2003–2013) programmatisch. In zeitintensiven malerischen Prozessen und einer Vielzahl von Farbschichten reflektiert der Künstler nun diese Fragen.

Das Buch präsentiert die 43 Gemälde und eröffnet in Texten die Sicht auf mögliche formale und konzeptuelle Verwandtschaften, die von der Renaissance bis in die Gegenwart reichen. Ausgehend vom Titel Der schwarze Garten wird zudem ein literaturgeschichtlicher Bogen zwischen Wizemanns Œuvre und grundlegenden Fragen des Menschseins gespannt.

Autoren & Herausgeber

Giorgia von Albertini

 (*1992), Kunsthistorikerin und freie Kuratorin, seit 2015 arbeitet sie u.a. als Archivarin und Assistentin für die Schweizer Kuratorin Bice Curiger.

Florian Vetsch

 (*1960), Gymnasiallehrer, Autor, Übersetzer und Herausgeber. Er lebt und arbeitet in St. Gallen.