Piero Del Bondio

Pfade

Piero Del Bondios radikale Suche nach Form und Ausdruck in der Bewegung

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Céline Gaillard und Simone Kobler. Mit Texten von Céline Gaillard, Simone Kobler und Nicole Seeberger. Fotografien von Ralph Feiner und Ernst Scheidegger

1. Auflage

, 2018

Text Deutsch und Italienisch

Gebunden

144 Seiten, 80 farbige und 21 sw Abbildungen

21.5 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-616-0

Inhalt

Der 1947 geborene Bergeller Künstler Piero Del Bondio bewegt sich zwischen Arte Povera, Minimal Art und Land Art. In Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen sowie in Performances ergründet er die Bewegung und Ausdruckskraft des Körpers im Raum. Bewegung und Tanz finden auch Niederschlag in Del Bondios Arbeit als Puppenspieler und Theaterszenograf, etwa in den geschnitzten Marionettenfiguren zu Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz. Sowohl der eigene Körper als auch fremde Materialien werden Veränderungsprozessen unterzogen – Metamorphosen, die in ein existenzielles, historisches und kosmologisches Bedeutungsgeflecht eingebunden sind. Tiefsinnigkeit und eine starke Ausdruckskraft sowie radikale Schlichtheit, Vergänglichkeit und Reduktion zeichnen sein Schaffen aus.

Diese erste Monografie Piero Del Bondios stellt sein Werk zum ersten Mal umfassend vor. Textbeiträge zu wichtigen biografischen Stationen und dem kulturellen Hintergrund, zum zeichnerischen Werk und zum Körperhaften in Del Bondios gesamtem Schaffen werden begleitet von Fotografien des Künstlers im Atelier von Ernst Scheidegger (1923–2016) sowie von ausgewählten Werkfotografien Ralph Feiners.

Autoren & Herausgeber

Céline Gaillard

 (*1987), seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin und seit 2018 Sammlungskuratorin am Kunstmuseum St. Gallen. Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Zürich. Assistenz bei Arte Hotel Bregaglia (2010–2013), freie Kuratorin und Mitkuratorin bei Video Arte Palazzo Castelmur (2013, 2015), Anthroposphere (2014/15), Arte Albigna (2017), Arte Castasegna (2018).

Simone Kobler

 (*1986), seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Vögele Kultur Zentrum und Kuratorin der dortigen Ausstellungen i.ch – wie online leben uns verändert (2015), Wir scheitern ... Und wie weiter (2016), Selbstoptimierung: Ist gut nicht gut genug? (2018), Unser täglich Schlaf (2018). Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Zürich. Werkverzeichnisse u.a. für Heidi Langauer. Volontärin am Bündner Kunstmuseum Chur (2014).

Nicole Seeberger

 (*1981, Zug), Co-Direktorin und Leiterin Sammlung und Archiv am Bündner Kunstmuseum Chur. Studium der Kunstgeschichte, Kunstgeschichte Ostasiens und der Musikwissenschaften an der Universität Zürich. Dissertation über den Konzeptkünstler Ilya Kabakov.